Unsere Verdauung, der Darm und das Mikrobiom.

Eine komplexe Symphonie.

Unsere Verdauung

Die Verdauung ist ein zentraler Bestandteil unserer Gesundheit. Betrachtet aus der biopsychosozialen Perspektive wird die Verdauung nahezu von allem beeinflusst: Unseren Gedanken, unseren Gefühlen, der Umgebung, unserem Alter, dem Geschlecht, der Nahrung in Konsistenz, Textur, Nährstoff- bzw. Vitalstoffgehalt. Und ihr denkt es euch schon: Unser Organismus mit all seinen Stoffwechselvorgängen wird wiederum durch die Aufnahme dieser Nähr- und Vitalstoffe, der Produktion sowie Resorption von Enzymen, Signalmolekülen usw. beeinflusst. Die Verdauung ist eine Symphonie von physikalischen und chemischen Stimuli. In diesem Artikel geben wir einen kleinen Einblick in ein umfangreiches System, welches wir mit weiteren Beiträgen nach und nach vertiefen werden.

Ganzheitliche Gesundheit 6 Pfeiler
Ganzheitliche Gesundheit

Unser Verdauungssystem

Unser Verdauungstrakt ist ein komplexes und diffiziles System. Hingegen vieler Annahmen beginnt der 1-3 tägige Verdauungsprozess nicht erst im Magen, sondern bereits im Mund.
Dort wird die Nahrung mechanisch durch rhythmische Kaubewegungen zerkleinert. Hier können wir den weiteren Verdauungsprozess aktiv beeinflussen durch die Dauer und die Gründlichkeit der Kaubewegungen. 30-33 mal soll ein Happen gekaut werden, bevor wir ihn schlucken. Dabei wird die Nahrung idealerweise soweit zerkleinert, dass sie für die folgenden Verdauungsorgane gut zugänglich ist und einfach weiter zersetzt werden kann. Zudem wird das Essen mit Speichel gemischt und dadurch mit ersten Verdauungsenzymen angereichert (das merkt man zum Beispiel beim Kauen von Brot, wenn sich eine leichte Süße entwickelt).

Bereits hier nimmt auch das endokrine System Einfluss auf die Verdauung: Das endokrine System ist ein Signalsystem, welches auf der Produktion und Erkennung von chemischen Botenstoffen basiert. Fein abgestimmt werden Hormone produziert, die dem Körper sagen, wie er in gewissen Situationen zu reagieren hat. Das passiert auch in enger Zusammenarbeit mit unserem Nervensystem, welches mit Impulsen und Neurotransmittern regulierend auf die Verdauung wirkt.

Nach dem Kauen und Schlucken wird der Speisebrei über die Speiseröhre zum Magen transportiert. Dazu kontrahieren die Muskeln der Speiseröhre in wellenartigen Bewegungen.

Im Magen angekommen wir die Speisemasse “gelagert” und mit saurem Magensaft vermischt: Obst und Gemüse verweilen in der Regel 1-2 Stunden im Magen, schwer verdauliche und fetthaltige Speisen sogar 5-8 Stunden. Durch den sauren Magensaft, der zu einem großen Teil aus Salzsäure besteht, wird der pH-Wert des Speisebreis gesenkt und diverse Krankheitserreger “eliminiert”. Zudem setzen erste Verdauungsprozesse durch die Zufuhr des Magensaftes ein: Enthaltene Enzyme wie Pepsin und Lipasen beginnen mit der Spaltung von Proteinen sowie Fetten und erste geringe Mengen von Vitaminen und Spurenelmenten werden hier aufgenommen.

Nach der Verdauungsarbeit im Magen gelangt der Speisebrei in den Darm, wo die eigentliche Verdauungsarbeit anfängt. Im Dünndarm werden 90% der Nährstoffe, Vitamine und Spurenelemente resorbiert, im Dickdarm wird die Verdauung abgeschlossen. Der Darm ist ein besonderer Bereich der Verdauung, mit großer Bedeutung für die Gesundheit – physisch und psychisch – und unserem Wohlbefinden. Schon Hippokrates wusste „Alle Krankheiten beginnen im Darm“. Deswegen wollen wir uns diesen Bereich genauer anschauen.

So funktioniert das menschliche Verdauungssystem
Das menschliche Verdauungssystem

Der Darm und das Mikrobiom.

Der Darm

Eine besondere Rolle in unserem Verdauungstrakt hat unser Darm. Obwohl die Forschung hier noch viele Puzzleteile zusammensetzen muss, um das große Ganze zu verstehen, gibt es bereits zahlreiche Studien, die zeigen, welchen Einfluss die einzelnen Abschnitte des Darms auf unseren gesamten Organismus haben. Nicht nur der primäre Verdauungsprozess wie die Aufnahme sowie Produktion von Nähr- und Vitalstoffen finden hier statt, sondern auch die Abwehr von Krankheitserregern (80% der Immunzellen befinden sich im Darm), aber auch die Produktion von essentiellen Nährstoffen und Signalmolekülen.

Der Darm mit all seinen Vorgängen hat in Verbindung mit dem enterischen Nervensystem einen großen Einfluss auf unsere physische und psychische Gesundheit sowie unser Wohlbefinden. Nicht umsonst spricht man vom “Bauchhirn”, dem “2. Gehirn im Darm” und dem “Bauchgefühl”. Ein Beispiel: Während der Verdauung werden im Dickdarm von den dort ansässigen Bakterien die essentielle Aminosäure Tryptophan gebildet als auch der Botenstoff Serotonin freigesetzt. Diese wirken zum einen direkt vor Ort auf unsere Darm- und die dortigen Immunzellen, indem sie entzündliche Prozesse vermindern und die Abwehr von schädlichem Bakterien stärken. Studien zeigen dies vor allem in der Untersuchung von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Zudem hat vor allem das Serotonin eine stimulierende und Wohlbefinden steigernde Wirkung im Darm. Auch wird Tryptophan absorbiert und gelangt über den Blutkreislauf nach passieren der Blut-Hirn-Schranke in unser Gehirn. Dort wird es unter anderem zu Serotonin (Glückshormon/Neurotransmitter) verstoffwechselt und in weiteren Prozessen zu Melantonin (Schlafhormon) verarbeitet. So wirkt der Darm und “seine Bakterien” auf unterschiedliche Weise über die Darm-Hirn-Achse auf den gesamten Organismus.

Exkurs: enterisches Nervensystem:

Das enterische Nervensystem (ENS) ist wie das periphere Nervensystem und das autonome Nervensystem Bestandteil des zentralen Nervensystems (ZNS). Es ist das Nervensystem unseres Verdauungstraktes, hat mehr Nervenzellen als das Rückenmark und ist sozusagen das “Bauchhirn” oder das “Zweite Gehirn im Darm”. Zwischen dem (ENS) und dem Gehirn bzw. dem ZNS findet eine zweiseitige, sehr komplexe Kommunikation mittels Hormonen, Neurotransmittern oder auch mechanischen Signalen statt. Dieser Kommunikationsweg wird auch als Darm-Hirn-Achse bezeichnet. Trotz beidseitiger Kommunikation “spricht” das Bauchhirn mehr und sendet wichtige Informationen über den physiologischen und emotionalen Zustand hoch an die Schaltzentrale – Bauchgefühle sind eine wichtige Sache.

Aufbau und Aufgaben des Darms

Der Darm ist ein gewundener Muskelschlauch, der vom Magen bis zum After reicht. Er ist in mehrere Abschnitte unterteilt, die sich in Aufbau, Funktion und Bakterienzusammensetzung als auch -vielfalt unterscheiden.
Es gibt zwei Hauptabschnitte:

1) Dünndarm

Aufbau

Der Dünndarm ist der Darm-Abschnitt, der direkt an den Magen anschließt. Er wird in drei Bereiche untergliedert:

  • Zwölffingerdarm (Duodenum):
    Leitet Verdauungsenzyme aus der Bauchspeicheldrüse sowie die Galle an die folgenden Darmabschnitte weiter.
    Abwehr von Krankheitserregern.
  • Leerdarm (Jejunum)
    Aufnahme von Nährstoffen.
  • Krummdarm (Ileum):
    Aufnahme von Nährstoffen durch die Darmzotten, Weiterleitung ins Blut- und Lymphgefäßsystem.
Aufgaben

Im Dünndarm kommt die bereits zerkleinerte Nahrung an und die primäre Nährstoffverdauung und -aufnahme setzt ein. In der Darmwand werden Hormone produziert, die die Gallen- und Bauchspeicheldrüsensaftproduktion anregen und das Sättigungsgefühl im Gehirn auslösen. Mit Hilfe der Verdauungsenzyme aus der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) (z.B. Trypsin (Verdauung von Proteinen & Lipasen (Verdauung von Fetten)), der Bakterien im Verdauungssaft, der Gallensäure (Fettverdauung) und Darmserkete wird die Nahrung in die kleinsten Bestandteile zersetzt: Kohlenhydrate in Einfachzucker, Proteine in Aminosäuren, Fette in Fettsäuren und so weiter. Über Darmzotten und -zellen der Darmschleimhaut werden dem Speisebrei nun die Nährstoff-Einzelteile, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente sowie Signalmoleküle entzogen und über den Blutkreislauf an die Körperzellen und Organe weitergeleitet. Am jeweiligen Wirkungsort angekommen, werden sie zur Energiegewinnung, zum Gewebeaufbau, für Regenerationsprozesse und so weiter verwendet.

2) Dickdarm

Aufbau

Im rechten Unterbrauch mündet der Dünndarm in den ca. 1,5 Meter langen Dickdarm. Der Dickdarm ist in die folgenden Bereiche gegliedert:

  • Blinddarm (Caecum) mit Wurmfortsatz (Appendix):
    Beinhaltet Zellen des Lymphsystems, die für die Abwehr von Krankheitserregern wichtig sind.
    „Rückzugsort“ für nützliche Bakterien während einer Darminfektion.
  • Grimmdarm (Colon):
    Verarbeitung von übriggebliebenen Nahrungsbestandteilen durch Darmbakterien.
    Resorbtion von Wasser aus dem Darminhalt, dadurch kommt es zu einer Eindickung der Nahrungsreste.
  • Mastdarm (Rektum) mit After:
    Entziehen von Nährstoffen aus dem Speisebrei & Speichern des Stuhls bis zur Ausscheidung.
Aufgaben

Der Dickdarm ist sozusagen die letzte Station für die Aufnahme von Nährstoffen bevor der Verdauungsprozess mit der Ausscheidung abgeschlossen wird. Wenn die Nahrung im Dickdarm ankommt, sind dem Nahrungsbrei bereits alle Nährstoffe entzogen, die wir selber verwerten können – unsere körpereigenen Zellen entziehen dem Brei nur noch Wasser sowie Salz und führen sie dem Körper wieder zu. Dadurch wird der Brei eingedickt und mit muskulären Bewegungen (Peristaltik) in Richtung Darmausgang transportiert.
Besonders ist der Verdauungsprozess im Dickdarm durch die Abermillionen sogar Milliarden Darmbakterien (100-1000 Milliarden Bakterien pro ml Darminhalt), die sich von den unverdaulichen Nahrungsbestandteilen ernähren und dabei weiter abbauen. Während dieses Stoffwechsel werden wiederum für uns wichtige Nähr- und Vitalstoffe – wie Aminosäuren, kurzkettige-Fettsäuren, Vitamine – aber auch Signalmoleküle, Hormone produziert. Eine wichtige Partnerschaft, die sich nicht nur auf unsere Verdauung, sondern auch auf das Wohlbefinden unseres gesamten Organismus auswirkt.

Mikrobiota bzw. Mikrobiom

Als Mikrobiota bzw. Mikrobiom bezeichnet man die Gesamtheit aller Mikroorganismen bzw. Mikroben eines bestimmten Ortes. Dabei werden in dem Begriff nicht nur Bakterien, sondern auch Viren, Pilze und Hefen – schädliche als auch nützliche – zusammengefasst. (Häufig werden die Begriffe Mikrobiota und Mikrobiom synonym verwendet, auch wenn sie eigentlich differenzierte Bedeutungen haben)

So gibt es zum Beispiel das Haut-Mikrobiom (Gesamtheit der Bakterien auf der Haut), das Mund-Mikrobiom oder eben auch das Darm-Mikrobiom. Jedes für sich hat spezifische Aufgaben und wirkt sich auf unsere Gesamtgesundheit aus. In diesem Artikel betrachten wir vor allem das Darm-Mikrobiom, welches auch als Darmflora oder gastrointestinales Mikrobiom bezeichnet wird und dem eine besondere Bedeutung bei der Verdauung und unserem Wohlbefinden zugutekommt.
Wenn wir im Folgenden allgemein vom Mikrobiom sprechen und es nicht spezifisch benennen, meinen wir das Darm-Mikrobiom.

Wie ist das Mikrobiom zusammengesetzt?

Es gibt viele unterschiedliche Bakterien-, Hefe-, Pilzarten, die sich im Darm ansiedeln können und die Diversität des Mikrobioms ausmachen – in Untersuchungen wurden schon bis zu 1000 unterschiedlichen Bakterienspezies im Darm gefunden werden. Dabei ist die Zusammensetzung von Mensch zu Mensch unterschiedlich und hoch individuell – ähnlich wie ein Fingerabdruck. Das Verhältnis von guten zu schädlichen Bakterien definiert, ob unser Mikrobiom gesund/ausgewogen oder gestört ist und wie gut das Darm-Mikrobiom seine Aufgaben erfüllen und positiv auf unser Wohlbefinden wirken kann.

Welche Aufgaben hat das Darm-Mikrobiom?

  • Unterstützung der Verdauung
  • Produktion von Metaboliten (z. B: kurzkettige Fettsäuren, Botenstoffe ( wie Serotonin), essentielle Aminosäuren)
  • Abwehr von pathogenen Erregern (Bakterien, Viren, Parasiten, Pilze) u.a. durch die Bildung eines sauren Milieus
  • Verdrängung schädlicher Keime durch dichte Besiedelung der Darmschleimhaut
  • Verhinderung der Aufnahme von giftigen Abbauprodukten und unverdauten Partikeln
  • Anregung der Darmschleimhaut zu Regenerationsprozessen. Das hält sie intakt als auch gesund.
  • Beeinflussung der Gesamtgesundheit über die Darm-Hirn-Achse mit großem Einfluss auf die Psyche und unser allgemeines Wohlbefinden
  • Abbau und Aktivierung von Medikamenten
  • Unterstützung und Training des Immunsystems
    Die Darmflora beeinflusst permanent das angeborene als auch das erworbene Immunsystem, wie italienische Forscher in einer Studie beschrieben „Die Darmflora hat schützende, stoffwechselanregende, nährende und immunologische Funktionen. Sie steht mit dem humoralen und dem zellulären Immunsystem in regem Austausch. Sobald irgendwo in dieser Kommunikation auch nur ein kleiner Fehler ist, können chronisch entzündliche Erkrankungen oder Autoimmunerkrankungen entstehen. Aus unseren Daten ist nun ersichtlich, dass Probiotika (probiotische Präparate) in der Therapie von Krankheiten, die sich aus einer Störung des Immunsystems entwickelt haben, äusserst vorteilhaft wirken können.“ Purchiaroni F, Tortora A et al., The role of intestinal microbiota and the immune system. Februar 2013, European review for medical and pharmacologica sciences

Wie ihr seht, hat das Mikrobiom im Darm vielfältige Aufgaben und ist an zahlreichen Prozessen im Körper beteiligt. Es hat einen großen Einfluss auf unseren Organismus und steht in vielen Wechselbeziehungen, weswegen auch von dem “Darm-Hirn” gesprochen wird.

Wie können der Darm und das Mikrobiom beeinflusst werden?

Das Mikrobiom kann durch eine Vielzahl von Faktoren sowohl positiv als auch negativ beeinflusst werden. Ähnlich wie bei dem ganzheitlichen Gesundheitskonzept gibt es sowohl innere als auch äußere Faktoren, die als Stressoren oder Aktoren auf das Gleichgewicht einwirken können.

  • Gene
  • Lebensstil
    → Ernährung Trinken
    → Bewegung und Sport
    → Regeneration und Schlaf
    → Stress
    → Psyche und Emotionen
  • Umwelt und Beziehungen

Wichtig ist, dass wir durch unsere Lebensweise einen großen Einfluss auf die individuelle Darmflora und unser Wohlbefinden haben. Unser Lebensstil und unsere Umgebung, also die äußeren Faktoren, haben einen viel größeren Einfluss auf unsere Darmgesundheit und das Mikrobiom als unsere Gene.
Unser Ziel ist es, das Mikrobiom mit kleinen, einfachen, leckeren und effektiven Mitteln so zu beeinflussen, dass es sich im Gleichgewicht befindet bzw. in Richtung der positiven Spitze bewegt und so auf unsere Gesamtgesundheit einzahlt. Tun wir unserem Darm etwas Gutes, tun wir unserem Körper auf vielen Ebenen etwas Gutes.
Wie das genau gelingen kann und einfach in den Alltag integrierbar ist, zeigen wir euch auf unserer Seite und den SocialMedia-Kanälen.

Wenn der Darm aus dem Gleichgewicht gerät.

Die Gesundheit des Darms ist unumgänglich mit der Gesundheit bzw. dem Gleichgewicht des Mikrobioms verbunden. Gerät dieses aus dem Gleichgewicht, spricht man von einer Dysbiose. Wie diese Dysbiose aussieht, kann ganz unterschiedlich sein: Zum einen kann das Verhältnis von “guten” zu “schädlichen” Bakterien gestört sein (d.h. die “schädlichen” überwiegen), die Anzahl der pathogenen Bakterien kann stark erhöht sein oder die Vielfalt des Mikrobioms kann stark reduziert sein.

Eine solche Dysbiose kann sich auf verschiedenen Ebenen auf den menschlichen Organismus auswirken:

  • Begünstigung der Entwicklung von Entzündungen bis hin zu chronischen Krankheiten
  • Schwächung der körpereigene Abwehr
    → ”Tag der offenen Tür”
  • Abbau des Schutzes der Darmschleimhaut
    → Angreifbar für schädliche Bakterien, Pilzgifte und schädigende Substanzen
    → Erhöhtes Risiko für chronische Entzündungen und andere Darmerkrankungen
  • Schwächung des Körpers insgesamt
  • Höhere Anfälligkeit für Störungen
  • Verlangsamte Heilungsprozesse

Quellen:

Tompkins TA et al., The impact of meals on a probiotic during transit through a model of the human upper gastrointestinal tract., Beneficial Microbes, 2011 Dec 1;2(4):295-30

Indrio F, Di Mauro A et al., Prophylactic Use of a Probiotic in the Prevention of Colic, Regurgitation, and Functional Constipation, JAMA Pediatr., Januar 2013

Purchiaroni F, Tortora A et al., The role of intestinal microbiota and the immune system. Februar 2013, European review for medical and pharmacologica sciences

Rogers MA et al., The influence of non-steroidal anti-inflammatory drugs on the gut microbiome., Clin Microbiol Infect. Februar 2016

Rogers GB et al., From gut dysbiosis to altered brain function and mental illness: mechanisms and pathways., Molecular Psychiatry, April 2016

Timothy R.Sampson, Sarkis K.Mazmanian, Control of Brain Development, Function, and Behavior by the Microbiome, Mai 2015

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.