Wildkräuter.

Kleine Pflanzenportraits
für Wildkräuter in unseren Fermenten.

WILD. Gesund. Aromatisch

Im Frühjahr ist es wieder soweit: Die Natur erwacht und die ersten zarten Wildpflanzen bzw. -kräuter sprießen nach den langen Wintermonaten aus dem Boden.
Die meisten von ihnen sind nicht nur sehr schmackhaft, sondern enthalten viele wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Chlorophyll und ätherische Öle. Sie wirken Stoffwechsel aktivierend, stärken das Immunsystem und helfen uns unseren Körper zu entgiften, zu entschlacken und zu reinigen. Gleichzeitig  stärken sie unsere Selbstheilungskräfte, unseren Darm sowie unser Wohlbefinden und geben uns Kraft und Vitalität.
Mit ihren unterschiedlichen Pflanzenteilen sind sie das ganze Jahr über verfügbar. Wir können sie frisch gesammelt  in moderaten Mengen als Lebensmittel in den Speiseplan einbauen und ihren Geschmack sowie den positiven Nebeneffekt ihrer gesundheitsfördernden Wirkung für uns nutzen: entweder ihre Blätter oder/und ihre Blüten, Früchte, Samen, Wurzeln.
Vieler dieser Wildpflanzen eröffnen uns eine große geschmackliche Vielfalt und Tiefe, die es vergleichbar nicht zu kaufen gibt. Kombiniert man sie mit einem Ferment (z. B. Wasserkefir) erhöhen sie dessen Nährstoffprofil. Fermentiert man sie gar, werden sie zu einem Probiotikum.
Wir freuen uns auf die frischen Blätter, Triebe sowie Blüten von Bärlauch, Brennnessel, Giersch, Gundermann, Knoblauchrauke, Löwenzahn, Pimpinelle, Schafgarbe, Wegerich… Sie eignen sich hervorragend als Nahrungsmittel: als Gemüse (Spinatersatz mit Brennnessel oder Giersch), in Dips, Kräuterquark, Soßen, Salaten, Suppen wie einer Brennnesselsuppe oder der traditionellen Gründonnerstagssuppe, in Smoothies oder in unseren Fermenten. Außerdem lassen sie sich sehr gut mit unseren Küchenkräutern kombinieren.

Die von uns immer wieder in Rezepten genutzten Wildpflanzen stellen wir in kleinen Pflanzenportraits vor.
Wir nehmen euch mit auf eine kleine Reise und zeigen euch, wie sie uns das ganze Jahr begleiten können – von der Wurzel bis zur Blüte.

Tipps zum Sammeln und Nutzen von Wildkräutern:

Wo?
Ideale Orte zum Sammeln sind ungedüngte Wiesen, Hecken, Waldwege, Bachläufe, Brachland oder gar der eigene Garten.
Die Ränder viel befahrener Straßen, bewirtschaftete Felder und Wiesen (Überdüngung, Spritzmittel), Bahndämme, „Pisstrecken“ unserer Hunde, Naturschutzgebiete und Grünanlagen kommen als Sammelorte nicht in Betracht.

Wann und wie?
Ihr solltet die Wildkräuter nur sammeln, wenn ihr euch wirklich sicher seid, welche Pflanzen essbar sind und welcher Pflanzenteil wann wie genutzt und zubereitet werden kann. Bei einigen Pflanzen besteht Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen, andere führen zu Unverträglichkeiten. 
Eine gute Hilfe sind Pflanzenbestimmungsbücher sowie Kräuterwanderungen mit Kräuterpädagogen_innen. Auch in Apotheken kann man um Rat fragen. 
Außerdem sollte nur so viel gepflückt werden, wie für den Eigenbedarf benötigt wird und auch nicht die ganze Pflanze, sondern nur einige Blätter und Blüten. So kann sie weiter wachsen und dient auch anderen als Nahrungsquelle (Mensch und Tier). Wird die ganze Pflanze benötigt, sammelt man immer nur ein paar an einem Standort. Das schont  ihren Bestand und das natürliche Gleichgewicht bleibt erhalten.

Weiteres
Die Portraits dienen lediglich der allgemeinen Information und nicht einer medizinischen Anwendung, d.h sie ersetzen nicht den Rat eines Arztes, Heilpraktikers oder Apothekers.

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