Wunderkultur

Milchkefir

Vegan

Pflanzliche Milch für die Knöllchen

Kefirknollen mögen die Inhaltsstoffe tierischer Milch und lassen sich leider nicht dauerhaft mit pflanzlicher (Soja-, Mandel-, Hafer- oder Kokosmilch) ansetzen, da hier die Kohlenhydrate in Form von Milchzucker fehlen. Aus unserer Erfahrung können die Knöllchen höchstens zwei bis dreimal in Folge mit pflanzlicher Milch angesetzt werden. Spätestens danach sollten sie zur Erholung und Kräftigung wieder in tierische Milch zurückkehren dürfen. Denn nur hier bekommen die „fleißigen Helferlein“ in den Knöllchen alle nötigen Nährstoffe. 
Viele schwören auf Milchkefir, hergestellt aus Kokosmilch mit einem hohen Fettgehalt (Dose oder Tetrapack). Er wird besonders cremig, gehaltvoll und sättigend und schmeckt sehr lecker.

Auch hier gilt wie bei den anderen Kulturfermenten: Bei allen Experimenten sollte man sich immer ein Glas Kefirknöllchen in Kuhmilch angesetzt als Reserve im Kühlschrank aufbewahren, falls das Experiment misslingt.

Die Brauformel

Brewers-Percentage– eine einfache Faustregel

M + 2% K   =  X

M= Gesamtmenge Milch | K = Kefir-Knöllchen | X = Gesamtmenge Milchkefir

Diese Formel dient als Grundlage für einfache Ansätze und ausgeklügelte Brauvorgänge.
Abhängig von den Fermentationszielen, der gewünschten Geschmackswelt oder der beabsichtigten Weiterverwendung nutzen wir die Formel, 
spielen mit den Fermentationsbedingungen und tauchen ein in neue Geschmackswelten!

Mehr dazu kannst du in unseren Seminaren, Workshops und Büchern erfahren!

UNSER VEGANER

10 g

Milchkefir-Knöllchen

500 ml

PFLANZLICHE MILH

Zutaten

  • ca. 10 g Milchkefirknollen
  • 500 ml Kokosmilch (Anstatt von Kokosmilch funktioniert auch Mandelmilch, Sojamilch, etc…)

Equipment

  • Gärgefäß (aus Glas oder Keramik)
  • Gärdeckel
  • Kunststoffsieb
  • Kunststofflöffel
  • Kunststoffsieb zum Abfüllen

Herstellung

  • 500 ml Milch in ein Fermentationsgefäß füllen, die Milchkefirknollen hinzugeben und das Gärgefäß locker verschließen.
  • Nun den Ansatz bei Raumtemperatur (20-24° C) an einem lichtgeschützten Ort fermentieren. Je wärmer es ist, desto schneller findet die Fermentation statt und umgekehrt.
  • Nach 1-2 Tagen (je nach persönlichem Geschmack) kann der fertige Milchkefir von den Knöllchen getrennt werden.
  • Hierzu den Ansatz durchrühren (geronnenes Eiweiß und Molke trennen sich oft) und die Knöllchen mit Hilfe eines Siebes und leichtem Schütteln von dem fertigen Gärgetränk trennen.
  • Entweder wird dieses sofort getrunken oder in eine Flasche abgefüllt und im Kühlschrank gelagert.
  • Anschließend das Gärgefäß und alle anderen Utensilien gründlich reinigen und wieder mit Punkt 1 beginnen. So kann die Produktion für den täglichen Kefir-Genuss in Dauerproduktion starten.

Milch. Soby. Alchemie.

Mehr zur Braukunst.

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