Datteln.

Nahrung für die Mikroben.

Die Dattel

Datteln sind die Früchte der Dattelpalme, eine der ältesten von Menschen kultivierten Nutzpflanze. Ihre Heimat ist ursprünglich Nordafrika und der Orient, wo sie seit Jahrtausenden angebaut und genutzt wird. Nach Europa kam sie Anfang das 8. Jahrhunderts durch den Einzug der Mauren in Südspanien. Heute ist sie verbreitet von Nordafrika bis China, in den USA, Mittel- und Südafrika, Australien. Mit zu den Hauptproduzenten gehören Ägypten, Iran, Irak, Saudi-Arabien, Tunesien, Algerien, Pakistan.

Die Dattelpalme gehört zur Familie der Palmengewächse. Im Laufe der Jahrtausende wurden ca. 1500 Sorten gezüchtet, von denen ca. 1/3 für den kommerziellen Anbau genutzt werden. Sie wächst sehr langsam, erreicht eine Höhe von ca. 20 m und kann bis zu 200 Jahre alt werden. Ab dem 8-10 Lebensjahr können die ersten Datteln geerntet werden und am ertragreichsten ist sie zwischen ihrem 40-80 Lebensjahr mit einem Ertrag von bis zu 100 Kilo Datteln/Jahr.

Die Dattel, botanisch zu den Beeren gehörend, reift traubenartig in 5-7 Monaten an Rispen, die bis zu ca. 20 kg schwer werden können. Diese werden ebenso wie die Datteln einzeln von Hand geerntet. Die einsamigen Datteln haben länglich-ovaler bis rundliche Form, sind unterschiedlich kurz/lang, variieren in ihrer Farbe von rot, goldgelb, dunkelbraun bis schwarz und haben eine (mittel-)weiche bis harte Konsistenz.

Die meisten Dattelsorten und -arten sehen wir in Europa allerdings nicht. Die bei uns bekanntesten Dattelsorten sind die Medjool, Deglet Nour und die Khidri. In den Heimatländern dienen Datteln nicht nur je nach Sorte als feine besondere Süßigkeit zum Tee bzw. Mokka oder als Snack, sondern als (Grund-)Nahrungsmittel und tragen auf Grund ihrer Nährstoffdichte den Namen „Brot der Wüste“. Aus ihnen wird z.B. Mehl, Öl, Sirup, Schnaps, Essig, Gebäck und aus dem Pflanzensaft der Palme der Palmwein und der Palmzucker hergestellt. 

Frische Datteln gibt es von September-Januar, getrocknete das ganze Jahr. Aus einer getrockneten Delikatesse in der Weihnachtszeit ist bei uns ein beliebter süßer wie herzhafter Snack, ein schneller Energielieferant und ein Süßungsmittel für Gebäck, Kuchen, Müslis, Smoothies und Getränke. Dieser wird häufig in der veganen als auch einer gesunden, bewussten Ernährung und der Fitness-Küche eingesetzt.

Die Inhaltsstoffe der Feige:

  • Zucker in Form von schnell verfügbaren Einfachzuckern (Glucose, Fructose) für einen schnellen Energieschub.
  • Wasser
  • Ballaststoffe für eine gute Sättigung und Verdauung.
  • Eiweiß
  • Mineralstoffe (Calcium, Eisen, Kalium, Magnesium, Natrium, Eisen, Zink),
  • Vitamine (Beta-Carotin, Vitamin B1, B2, B6, Folsäure, Vitamin C, Vitamin E,)
  • Fett
  • Aminosäure Tryptophan. Sie bildet im Körper Melatonin, dass eine nervenberuhigende Wirkung hat und schlaffördernd wirkt. Daher wird die Dattel seit je her in den Heimatländern am Abend bei Einschlafproblemen gegessen.

Eine genaue, immer gleiche Angabe hinsichtlich der Nährwertangaben ist nicht möglich, da sie von vielen Faktoren abhängig ist, z.B. dem Herkunftsland, dem Reifegrad der Früchte, dem Transportweg, der Verarbeitung, dem Hersteller. Sie ist immer der gekauften Packung zu entnehmen.

Datteln und Wasserkefir

Datteln eignen sich sehr gut für die Fermentation von Wasserkefir und sind vor allem bei Einsteigern, aber auch bei Wasserkefir-Profis eine beliebte Trockenfrucht für die Erstfermentation. Daher möchten wir euch diese Trockenfrucht genauer vorstellen!

  • Sehr gute Nährstoffquelle für die Mikroorganismen.
  • Sehr gutes Wachstum der Japankristalle in Größe und Anzahl.
  • Starke Kohlensäurebildung.
  • Geschmacksneutral: Vor allem in der Zweitfermentation können viele verschiedene Aromen hinzugefügt werden, die in den Vordergrund treten.
  • Kristalle verändern ihre Farbe nicht.
  • Farbe des Getränks bleibt neutral.

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