Petersilienstiel-Wasserkefir.

Eine kurze Zweitfermentation und super Verwertung der Petersilie.

Petersilie – Ein Allrounder

Die Petersilie, dieses weltweit beliebte Universalkraut, gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Ihr Ursprung liegt im Mittelmeerraum. Es gibt sie mit glatten (Petroselinum hortense) sowie krausen (Petroselinum crispum) Blätter und als Wurzel. Den typischen, unvergleichlichen Geschmack erhält sie durch das enthaltene ätherische Öl, das in den glattblättrigen Sorten stärker vertreten ist, wodurch diese aromatischer sind. Sie ist eine Vitamin C- und Chlorophyllbombe. Aber nicht nur das. Neben dem Vitamin C kann sie auch noch mit weiteren Vitaminen (E, K, B-Vitamine), Mineralstoffen (viel Eisen, Kalium, Kalzium, Magnesium) und sekundären Pflanzenstoffen (Flavonoide, Carotinoide wie Beta Carotin) punkten. So unterstützt sie nicht nur unser Immunsystem und unsere Verdauung, sondern kann auch appetitanregend, harntreibend, entwässernd, entkrampfend und antimikrobiell wirken. Neben der Verwendung als Gewürz dient sie deshalb auch als Heilmittel. 
Sie ist so vielseitig einsetzbar in warmen und auch kalten Zubereitungen von der Suppe bis zum Smoothie. Und auch in der Zweitfermentation von Wasserkefir. Die Petersilie gibt sehr schnell ihr süßlich- würziges etwas an Sellerie erinnerndes Aroma an das Gärgetränk ab.

Aber Vorsicht! Beim Erhitzen verliert sie schnell ihr Aroma. Und beim Zweitfermentieren verändert sie innerhalb von ein paar Stunden (je nach Frische) ihr Aroma und kann bitter werden. Ebenso verlieren die Stängel ihre Farbe. Daher ist diese Fermentation eine sehr schnelle, aber absolut lohnenswerte.

Wasserkefir. Action im Gärglas.

Bei der Herstellung von Wasserkefir gibt es 2 Hauptfermentationsphasen:

  • Erstfermentation: Die Wasserkefirkristalle werden mit Zuckerwasser (gesüßtem Tee oder Saft) und Trockenfrüchten in ein Gärgefäß gegeben. Dort verstoffwechseln sie den Zucker und die weiteren Inhaltsstoffe zu organischen Säuren, Vitaminen und Co.
  • Zweitfermentation: Der fertige und abgefüllte Wasserkefir wird in einer Bügelflasche mit weiteren Zutaten versehen und aromatisiert.
Wasserkefir mit Petersilie, Koriandersamen und Zitronenzesten
Wasserkefir mit Petersilie, Koriandersamen und Zitronenzesten
Wasserkefir mit Petersilie, Koriandersamen und Zitronenzesten

Rezept für die Zweitfermentation.

Petersilienstiel-Wasserkefir

Rezept für die Zweitfermentation 

ZUTATEN 

  • 800 ml Wasserkefir aus der Erstfermentation
  • 2-3 EL klein geschnittene Petersilienstiele
  • ½ TL Koriandersamen
  • ein paar Zitronen- oder Limettenzesten

HERSTELLUNG

  • Die Koriandersamen anmörsern.
  • Dann alle Zutaten in eine Fermentationsflasche füllen. Dabei 3 cm Freiraum bis um Flaschenhals für die Gasbildung frei lassen.
  • Die Flasche luftdicht verschließen und den Ansatz ein paar Std. bei Raumtemperatur fermentieren. 
  • Sobald Geschmack als auch Kohlensäuregehalt zusagen, ist der Wasserkefir fertig und kann gleich getrunken werden. Für die Aufbewahrung im Kühlschrank empfehlen wir das Abseihen der Zutaten.

TIPP

  • Mit 3-4 Estragon- oder Zitronenverbeneblättern bekommt dieser Wasserkefir weitere sehr leckere Geschmacksrichtungen – mit ersteren noch leicht lakritzig, mit den zweiten zitronigartig.

Lasst es euch schmecken und eure Mikroben futtern!
Eure tobenden Mikroben G & R!

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