Wasserkefir selber machen: Fragen rund um den Wasserkefir.

Wertvolle Tipps und Tricks für deinen perfekten Wasserkefir.

  • Die Trockenfrüchte dienen den Kristallen als Nahrungsquelle, denn sie enthalten den notwendigen Stickstoff, Mineralstoffe, etc. für die Fermentation.
  • Alle Trockenfrüchte, die frei von Pestiziden, Konservierungsstoffen (Schwefeldioxid), Zucker, Öl und Wachs sind, am Besten Bio-Qualität, eignen sich sehr gut für die Wasserkefir-Herstellung.
    Die Zusätze schaden den Kristallen bzw. den Mikroorganismen: Sie hemmen die Fermentationsprozesse, das Wachstum der Kristalle und können sogar zu einem Absterben der Mikroorganismen führen.
  • Sie sollten nicht zu klein sein oder leicht zerfallen. Denn dadurch können sie sich sehr leicht bei der Fermentation im Glas mit den Kristallen vermischen und man hat Probleme sie aus den Kristallen zu entfernen. Dadurch kann es zu einem Verlust von vielen Kefir-Kristallen kommen.
  • Alles rund um Trockenfrüchte und Wasserkefir

  • Frische Früchte, Kräuter und Gewürze werden oft für die Erstfermentation empfohlen. Wir raten davon ab, um schädliche Keime und dadurch Schimmelbildung etc. zu vermeiden.
  • Kräuter und Gewürze können ätherische Öle enthalten, die den Mikroorganismen schaden können und das Kefiran zersetzen.
  • Erst wenn genug Kristalle für Experimente übrig sind oder in einer Zweitfermentation sollte man es ausprobieren.

  • Zitrusfrüchte helfen beim Senken des ph-Wertes. Dadurch haben schädliche Keime und Bakterien keine Überlebenschance. Außerdem geben sie dem Getränk einen guten Geschmack, z.B. erinnert der Einsatz von Zitronen an Ginger- Ale.
  • Es können alle Sorten eingesetzt werden. Wichtig ist, dass sie eine verzehrbare Schale haben. 

  • Wie beim Kombucha können auch hier alle Zuckersorten verwendet werden. 
  • Weißer Zucker und Rohrzucker sind durch ihren Herstellungsprozess ohne Eigengeschmack und beeinflussen daher den Geschmack der Zusätze (Trockenfrüchte, Zitrone, etc.) nicht.
  • Mit Rohrohr- und Vollrohrzucker wachsen die Kefirkristalle stärker, da diese Zuckersorten noch natürliche Melasse mit Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelement etc. enthalten. Es kommt ein karamelliger Geschmack hinzu, durch den der Geschmack der Zutaten in den Hintergrund treten kann. Das passiert vor allem bei dem Vollrohrzucker mit einem hohen natürlichen Melasseanteil und einem dadurch sehr intensiven Karamellgeschmack. Die Farbe des Wasserkefirs verändert sich auch. Sie geht ins Bräunliche.
  • Zuckeraustauschstoffe wie Sorbit und Xylit sind nicht geeignet, da sie keine Glucose und Nährstoffe als Nahrung enthalten.
  • Honig, Agaven- oder Birnendicksaft, Kokosblütenzucker, Ahornsirup sowie Melasse und Zuckerrübensirup sind möglich und Geschmacksache.
  • Alles rund um das Thema Wasserkefir und Zucker

Nein, gute Alternativen sind:

  • Säfte:
    Anstelle des Wasser lassen sich sehr gut Säfte verwenden. Man muss nur auf eine veränderte Fermentationsdauer achten (oft kürzer).
    Es sollten ungezuckerte Direktsäfte verwendet werden, die nur den natürlichen, eigenen Fruchtzucker der verwendeten Früchte oder des Gemüses enthalten.
    Mit Apfelsaft erhält man einen Apfelwein ohne Wein. Sehr lecker.
    Mit Traubensaft entsteht eine Art alkoholfreier Federweißer.
  • Tee:
    Fertiger Tee aus schwarzem, weißen oder grünem Tee und Mischungen aus diesen, sowie Hibiskusblüten und/oder Kräuter eignen sich hervorragend. Auch hier gilt, wie beim Kombucha, aromatisierte Teemischungen oder solche, die Kräuter mit vielen ätherischen Ölen enthalten, schaden den Kristallen.
  • Zu wenig Zucker (z.B. Zucker reduziert)
    Die Kristalle müssen ausreichend und regelmäßig Nahrung bekommen. Einige Mikroben vertragen ein zu saures Milieu nicht und sterben darin ab. Andere werden inaktiv.
  • Zu viele Kristalle im Glas
    Sie behindern sich gegenseitig und haben nicht genug Nährstoffe.
    Abhilfe: Sie teilen und einen neuen Ansatz herstellen und experimentieren (z.B. mit frischen Früchten und Kräutern) oder guten Freunden oder Interessierten Kristalle schenken und die Begeisterung weiter verbreiten.
  • Zu niedrige Raumtemperatur
    Sie sollte über 20°C liegen. Je höher die Temperatur, desto aktiver die Kultur.
  • Zu häufiges Waschen
    Auch hier, wie bei den anderen Kulturen auch, schadet häufiges Waschen, denn die wichtigen Mikroorganismen werden abgespült und die Kristalle gestresst.
  • Tricks zum Wachsen
    Feigen, Datteln oder Aprikosen als Trockenobst verwenden.
    Den Ansatz an einen wärmeren Ort stellen.
  • Das kann an einer längeren Pause liegen.
    Danach braucht es 2-3 Ansätze, bis die Kristalle ihre alte Aktivität wiederaufnehmen.
  • Nicht genug Zucker im Gefäß.
    Den Zuckeranteil erhöhen oder sogenannte Beschleuniger dazugeben, z.B. Feigen, Goji-Beeren, ungeschälten Ingwer.
  • Steigen Kohlensäurebläschen auf und bewegen dadurch die Kristalle und das Trockenobst wie auf einer vertikalen Autobahn, dann ist alles in Ordnung.
  • Nicht genug Zucker im Gefäß.
    Den Zuckeranteil erhöhen oder sogenannte Beschleuniger dazugeben, z.B. Feigen, Goji-Beeren, ungeschälten Ingwer.
  • Den Ansatz guten Freunden in Pension geben.
  • Einen Ansatz mit 60g-80g Zucker wie gewohnt herstellen und kühl oder in den Kühlschrank stellen. Dadurch wird die Fermentation verlangsamt und die Kristalle können so 3-4 Wochen ausharren, ohne zu verhungern.
  • Nach der Pause werden sie gewaschen und ein neuer Ansatz hergestellt. Es kann 1-2 Ansätze dauern, bis sie wieder ihre alte Aktivität besitzen und der Wasserkefir wie gewohnt schmeckt. 
  • Nach der Pause werden die Kefir-Kristalle gewaschen und ein neuer Ansatz hergestellt. Es kann 1-2 Ansätze dauern, bis sie wieder ihre alte Aktivität besitzen und der Wasserkefir wie gewohnt schmeckt. 


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