Karotten-Oats mit Miso-Bananen und Miso-Pflaumen

Umami zum Frühstück.

Miso. Süss. Getreide. Fermentation.

Auf einer Graffiti-Wand haben wir einen kleinen Sticker gesehen, auf dem Stand: „Das Salz ist der Zucker“. Über den Satz lohnt es sich in vielen Lebensbereichen nachzudenken und die Sicht auf vieles verändert sich – natürlich auch (wie soll es bei Foodies anders sein) in der Küche. Von da an haben wir mal Salz in die Brownie-Masse gegeben, Salz über das Oatmeal gestreut und was sollen wir euch sagen? Der Geschmack wurde viel runder, tiefer und ja „umami“. Neben purem Salz verwenden wir auch gerne Mal gesalzene Butter oder ähnliches. So war der Gedanke auch nicht fern die Butter Japans – also Miso – in den Rezepten zu verwenden. Und es wäre wirklich viel viel zu schade, die köstliche Würzpaste nur für herzhafte Rezepte zu nutzen. Ein Löffelchen Miso hier und ein Löffelchen Miso da, machen alles etwas mehr „umami“. So auch bei diesem Oatmeal. Aus dem fermentierten Getreide mit gebackenen Bananen werden Umami-Oats.

Miso

Miso ist eine japanische Würzpaste mit einer langen Traditon. Erste Aufzeichnungen datieren die Entstehung der braunen Butter Japans auf das 6. Jahrhundert zurück.
Hergestellt wird Miso hauptsächlich aus fermentierten Sojabohnen und dem Schimmelpilz Koji, der mit wissenschaftlichem Namen Aspergillus oryzae heißt. Hinzu kommt ein variabler Anteil von zum Beispiel Reis oder Gerste. Durch die Fermentation dieser Zutaten entsteht ein ganz besonderes Aroma, das häufig mit Umami gleichgesetzt wird.

Es gibt unterschiedliche Arten und Geschmacksintensitäten dieser Würzpaste, die auf die individuelle Zusammensetzung zurückzufüren ist. Grundsätzlich kann man sagen: je dunkler die Färbung, desto intensiver der Geschmack.

Fermentiertes Getreide. Gesund und Nährstoffreich.

Durch das Einweichen der Inhaltsstoffe wie (Pseudo-)Getreide, Körner, etc. entstehen leichtbekömmliche Nahrungsmittel mit zusätzlichen Inhaltsstoffen und positiven Effekten auf unsere Gesundheit, denn die Nährstoffdichte, die Bioverfügbarkeit und die Verdaulichkeit werden erhöht. Gleichzeitig werden in und auf den Zutaten natürlich vorkommende Mikroorganismen aktiv und erhalten Unterstützung durch die aus den Fermenten, so dass unsere Damflora vielseitig profitieren kann. Je nach Zutaten enthalten sie Proteine, essentielle Fettsäuren wie Omega-3 und Omega-6, lösliche und unlösliche Ballaststoffe, Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium und Eisen, Vitamine und Antioxidantien.
Mehr zu fermentiertem Getreide findet ihr hier: Fermentiertes Getreide


Oats mit gebackenen Miso-Bananen
Oats mit gebackenen Miso-Bananen
Oats mit gebackenen Miso-Bananen und Pflaumen in Miso

Rezept.

Karotten-Oats mit Miso-Banane

ZUTATEN 

  • 50 g fermentierte Flocken (je nach Hunger auch gerne 10-20 g mehr)
  • 1 Möhre
  • 20 g Milchkefir-Frischkäse
  • 1 Bananen
  • 1-2 Pflaumen
  • ca. 70 ml Kokosmilch
  • 1 TL Honig (optional)
  • 1 TL Miso Shijro-Koshi*
  • 1 TL Sesam

HERSTELLUNG

  • Die Kokosmilch, mit dem Honig und der Miso vermengen.
  • Die Banane halbieren und in schmale Streifen oder Scheiben schneiden. Die Pflaume halbieren, entsteinen und ebenfalls in dünne Scheiben schneiden.
  • Das Kokosmilch-Miso gemisch in eine Pfanne geben und erhitzen.
    Anschließend das Obst hinzufügen in der Glasur wenden und bei mittlerer Hitze karamellisieren lassen.
  • Die Möhre raspeln und unter die fermentierten Flocken heben.
  • Sobald die Kokosmilchglasur reduziert ist und sich in der Pfanne braun färbt. Das Obst aus der Pfanne nehmen und auf die Haferflocken geben. Den Sesam darüber streuen und mit dem Milchkefir-Frischkäse verfeinern.

TIPPS

  • Habt ihr keinen Milchkefir-Frischkäse, können auch andere Milchprodukte oder vegane Alternativen verwendet werden.

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