Rote Linsensuppe mit fermentiertem Suppengemüse.

Viel Geschmack, Pro- und Präbiotika im Teller.

Eine Suppe mit viel Geschmack.

Rote Linsen, die Samen einer Hülsenfrüchteart aus der Familie der Schmetterlingsblütler, sind kleine Kraftpakete. Sie gehören zu den Grundnahrungsmitteln vieler Länder und werden unter anderem in China, Indien, der Türkei, Italien, Spanien angebaut. Diese geschälten, mehligkochenden Samen mit dem süßlichen, zart-nussigen Geschmack sind schnell gar, zerfallen beim Kochen und nehmen hervorragend Gewürze auf. Deshalb sind sie sehr beliebt in der Küche (vor allem in der indischen und orientalischen) und ideal für schnelle Suppen, Eintöpfe, Salate, Beilagen und Dips. Wie alle Hülsenfrüchte sind sie vielseitig verwendbar (süß und herzhaft) und außerdem noch sehr gesund. Neben Vitaminen (B-Gruppe), Mineralstoffen und Spurenelementen (Kalium, Magnesium, Zink, Eisen, Phosphor, Mangan) enthalten sie sekundäre Pflanzenstoffe, jede Menge Proteine und Ballaststoffe (z.B. resistente Stärke). So sorgen sie für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl und liefern viel Energie, unterstützen den Muskelaufbau, ein gesundes Nervensystem sowie eine gute Gedächtnisleistung und regen den Stoffwechsel und unser Immunsystem an. Hinzu kommt die Unterstützung unserer Darmflora sowie unserer Verdauung.

Durch die weiteren Zutaten wie Kräuter und Gewürze entsteht eine rundum gesunde Mahlzeit mit vielen Makro- und Mikronährstoffen. Das fermentierte Suppengemüse mit seinem speziellen süß-sauren Aroma rundet den Geschmack dieser Suppe ab und liefert viele Probiotika.

Fermentiertes Suppengemüse.

Suppengrün, auch Suppengemüse und Wurzelwerk genannt, ist die Grundlage für die Herstellung von aromatischen Suppen und Brühen. Typische Bestandteile sind ein Stück Lauch, ein oder zwei Möhren, ein Stück Sellerieknolle sowie Petersilienwurzel und -stiele. Wir lieben es sowie frische Suppen und haben es viel im Einsatz und so kam uns die Idee es einfach mal zu fermentieren und überall da einzusetzen, wo Säure und dieses besondere Aromenspiel Speisen verfeinern und erfrischen können – im geschnittenen oder pürierten Zustand – in und auf Suppen, Rahmen, Salatsaucen, Smoothies oder als Topping einer Bowle. Dem Experimentieren sind keine Grenzen gesetzt.

Dieses Suppengemüse ist ein gesunder Allrounder, denn es ist reich an ätherischen Ölen, Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen. Alle 4 Zutaten enthalten den löslichen, für den menschlichen Organismus unverdaulichen Ballaststoff Inulin, ein Polysaccharid. Es ist für die Pflanzen eine Energiereserve und für uns Menschen ein Präbiotikum, welches unversehrt in unseren Darm gelangt, da uns das passende Enzym zum Abbau fehlt. Inulin dient den Darmbakterien (z.B. Bifidobakterien) als Futter, fördert ihr Wachstum und ihre Aktivität und kann so positiv auf die Darmflora, unser Immunsystem, unsere Verdauung, den Blutzuckerspiegel und den Energiestoffwechsel (durch Bildung kurzkettiger Fettsäuren) wirken.

Zum Rezept!


Rote Linsensuppe mit fermentiertem Suppengemüse
Rote Linsensuppe mit fermentiertem Suppengemüse
Rote Linsensuppe mit fermentiertem Suppengemüse

Rezept.

Rote Linsensuppe mit fermentiertem Suppengemüse

ZUTATEN 

  • Öl zum anrösten
  • 2-3 Karotten
  • 1 kleine Stange Lauch
  • 1 kleines Stück Knollensellerie
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe (optional)
  • 200 g rote Linsen
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 400 ml Kokosmilch
  • 400 g gehackte Tomaten  
  • 1 EL Paprikapulver
  • 1-2 EL Thymian
  • 3-4 EL fermentiertes Suppengemüse inklusive Lake 
  • 1-2 kleine getrocknete Chilischoten (je nach gewünschter Schärfe)
  • Salz
  • Schwarzer Pfeffer
  • fermentiertes Suppengemüse, Petersilie und selbsthergestellte Saure Sahne (mit Milchkefirknollen) als Topping

HERSTELLUNG

  • Das Gemüse (bis auf die Tomaten) vorbereiten und in Stücke schneiden.
  • Das Öl erhitzen.
  • Die Zwiebeln und den Knoblauch anrösten, das Gemüse hinzugeben und kurz mitrösten.
  • Die Linsen hinzugeben und ebenfalls für ein paar Minuten mitrösten.
  • Die Tomaten hinzufügen und mit der Gemüsebrühe sowie der Kokosmilch ablöschen.
  • Die Gewürze, bis auf das fermentierte Suppengemüse, hinzufügen und die Suppe ca. 10 – 15 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen und die Karotten gar sind.
  • Das Ferment hinzufügen und die Suppe nach eigener Vorliebe pürieren. Bei Bedarf noch mit weiterem Ferment und Gewürzen abschmecken.
  • Anschließend  nach Lust und Laune dekorieren und genießen.

TIPPS

  • Das Ferment sollte gut 6 Wochen fermentieren. Danach könnt ihr das Ferment immer mal wieder probieren, wie euch Geschmack und Konsistenz gefallen. Je länger fermentiert wird, desto stärker ist die probiotische Wirkung.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen!
Eure tobenden Mikroben G & R!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.