Schwarze Quitte.

Wasserkefir mit Quitten, Schwarzkümmel und Vanille.

Quitte. Schwarzkümmel. Rosa Pfeffer. Vanille

Quitten – endlich ist es soweit. Der betörend duftende Herbstbote ist endlich reif. Als Raumduft, Gelee oder Chutney Grundlage ist sie ein Traum ebenso als Hauptzutat in wilden Fermenten und Wasserkefir. Eine leckere probiotische Limonade mit der Kraft von Schwarzkümmel und der leichten Schärfe von Rosa Pfeffer

Quitte

Der Quittenbaum (Cydonia oblonga) gehört wie der Apfel- und der Birnbaum zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Er zählt zu den ältesten kultivierten Nutz- und Heilpflanzen der Welt. Seinen Ursprung hat dieser Baum im Kaukasus, wo er nachweislich schon vor ca. 4000 Jahren kultiviert wurde. Weltweit gibt es heute rund 200 verschiedene Sorten. Sie bevorzugen sonnige Lagen und können bis zu 50 Jahre alt werden. Aus ihren stark duftenden rosafarbenen Blüten entwickeln sich leuchtend gelbe Früchte, die bei uns im Herbst reifen. Sie zeichnen sich aus durch einen betörenden Duft, ihre wollige Haut und ein einzigartiges Aroma. Benannt nach ihrer Form unterscheidet man zwei Grundformen: die etwas härtere, herbere Apfel- und die weichere, mildere Birnenquitte. Die Quitte zählt wie diese beiden Obstsorten zum Kernobst.

Obwohl sie bis auf wenige Sorten (Honigquitte) keine Frucht zum Reinbeißen ist, wird sie auf Grund des besonderen Aromas zur Herstellung von Gelee, Sirup, Kompott, Saft, Schnaps etc. nicht nur von Liebhabern sehr geschätzt. Vor der Verwendung muss allerdings die bittere Flaumschicht (am besten mit einem Tuch) entfernt werden. Darunter erscheint die gelbe wachshaltige duftende Schale. Auch als Heilmittel wird die Quitte seit langer Zeit verwendet, vom Blatt über die Frucht bis zum Samen. Frucht und Samen sind mit unterschiedlichen, gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen angereichert. Die Frucht hat viele gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe wie Vitamine (Vitamin C, E, B-Vitamine), Mineralstoffe und Spurenelemente ( z.B. Eisen, Kalium, Kalzium,Kupfer, Magnesium, Mangan, Natrium), sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe. Hippokrates verordnete sie zum Beispiel bei Magen-Darm-Problemen, ebenso wie Hildegard von Bingen.

Rosa Pfeffer(beeren)

Rosa Pfeffer, Rosa Pfefferbeeren oder Schinusbeeren werden oft als Roter Pfeffer bezeichnet, sind botanisch aber nicht mit Pfeffer verwandt.  Es handelt sich bei ihnen um die Früchte des Brasilianischen Pfefferbaumes (Schinus Terebinthifolius) aus der Familie der Sumachgewächse. Sie sind auch unter den Namen „brasilianischer Pfeffer“ und „pink pepper“ bekannt.

Schwarzkümmel

Schon der Name des Schwarzkümmels (Nigella sativa) deutet auf sein Aussehen hin:  lat. „niger“ – „nigellus“ = „ schwärzlich“ . Diese alte orientalische Würz- und Heilpflanze wird auch als römischer Koriander oder bezeichnet, gehört zu den Hahnenfußgewächsen und ist weder mit unserem Kümmel noch mit dem Kreuzkümmel verwandt. Die Samen besitzen einen eigenwilligen, komplexen Geschmack, der von nussig, leicht scharf mit Aromen von Pfeffer, Thymian, Bohnenkraut, Eukalyptus und gar Kreuzkümmel beschrieben wird. Am besten man macht sich ein eigenes Bild.

Wasserkefir. Action im Gärglas.

Bei der Herstellung von Wasserkefir gibt es 2 Hauptfermentationsphasen:

  • Erstfermentation: Die Wasserkefirkristalle werden mit Zuckerwasser (gesüßtem Tee oder Saft) und Trockenfrüchten in ein Gärgefäß gegeben. Dort verstoffwechseln sie den Zucker und die weiteren Inhaltsstoffe zu organischen Säuren, Vitaminen und Co.
  • Zweitfermentation: Der fertige und abgefüllte Wasserkefir wird in einer Bügelflasche mit weiteren Zutaten versehen und aromatisiert.


Wasserkefir Zweitfermentation mit Schwarzkümmel und Rosa Pfeffer
Wasserkefir Zweitfermentation mit Schwarzkümmel und Rosa Pfeffer
Wasserkefir Zweitfermentation mit Schwarzkümmel und Rosa Pfeffer

Rezept.

Schwarze Quitte

Rezept für die Zweitfermentation

ZUTATEN 

HERSTELLUNG

  • Den Flaum der Quitte abreiben. Die Kerne entfernen und die Quitte in Stücke schneiden.
  • Die Quittenstücke leicht dünsten. So wird das Aroma noch intensiver.
  • Anschließend die Stücke bei Bedarf leicht pürieren.
  • Diese zusammen mit den Gewürzen in die Fermentationsflasche geben.
  • Nun die Flasche mit dem Wasserkefir auffüllen und dabei ca. 3 cm Luft bis zum Flaschenhals für die Kohlensäurebildung frei lassen.
  • Die Flasche verschließen und den Ansatz 1-2 Tage bei Raumtemperatur fermentieren lassen.
  • Nach einem Tag kann vorsichtig probiert werden. Stimmen der persönliche Geschmack sowie der Kohlensäuregehalt, wird das Getränk gleich genossen oder im Kühlschrank aufbewahrt. Das verlangsamt die weitere Fermentation.

Achtung: Aufgrund der Kohlensäureentwicklung sollte die Flasche gut beobachtet und immer sehr vorsichtig geöffnet werden. Sind viele Bläschen in der Flasche sichtbar, führt vorsichtig einen Druckausgleich durch.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen!
Eure tobenden Mikroben G & R!

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