✦ Kulturferment · mit Starterkultur · 24 bis 48 Stunden

Milchkefir selber machen: der große Guide für das Getränk der Hundertjährigen

Milch, Knöllchen und ein bis zwei Tage: cremig, leicht prickelnd, angenehm säuerlich.

Gerlinde und Ricarda
Verfasst von Gerlinde & Ricarda Fermentationsexpertinnen
Ernährungsberaterinnen
Darmexpertinnen
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✦ Einführung

Milch, Knöllchen und Zeit

Der echte Milchkefir ist ein erfrischendes, leicht prickelndes Sauermilchgetränk von cremiger, joghurtähnlicher Konsistenz. Es entsteht, wenn Milch bei Raumtemperatur und unter Luftabschluss für 24 bis 48 Stunden mit Hilfe einer Starterkultur, den Milchkefirknollen, fermentiert wird.

Und nur hier helfen, im Gegensatz zu Joghurt, Käse und anderen Milchprodukten, Hefen mit. Die Hefen lassen im Kefir nicht nur wertvolle Mikronährstoffe wie Vitamine, sondern auch Kohlensäure entstehen, die dem Getränk ein angenehmes Prickeln verleiht.

Orientalischer Milchkefir mit Orange, Kardamom und Rosenblütenwasser
Milchkefir auf einen Blick

Milch, Knöllchen und ein bis zwei Tage. Cremig, leicht prickelnd, angenehm säuerlich.

01Dauer: 24 bis 48 Stunden bei 18 bis 25 Grad

02Start: Mit den Milchkefirknöllchen

Ein Scoby aus Bakterien und Hefen.

03Gärung: Milchsäure- und Hefegärung, anaerob

Also ohne Sauerstoff.

04Substrat: Milch, auch Ziegen- und Schafsmilch, laktosefreie und pflanzliche Varianten

05Kategorie: Fermentierte Getränke, Kulturferment

06Geschmack: Cremig, säuerlich, leicht hefig

Je nach Führung milder oder saurer.

✦ 01 · Milchkefir 1x1

Milchkefir 1x1

Das Getränk der Hundertjährigen

Woher der Name kommt

Über die eindeutige Herkunft des Namens „Kefir“ wird ebenso diskutiert wie über den Ursprung des Kefirs und seiner Knollen. Es wird vermutet, dass das Wort vom türkischsprachigen „keyif“ abstammt, das mit „Wohlbefinden“ übersetzt werden kann.

Woher der Milchkefir kommt, warum die Knöllchen gehütet werden und was der Name bedeutet.

Diesem Kefir geht es wie den Kulturfermenten Kombucha und Wasserkefir: Auch sein Ursprung ist nicht genau bekannt. Er wird in den Gebirgen Tibets bzw. des Kaukasus vermutet. Dort zählt Milchkefir seit langer Zeit zu den Grundnahrungsmitteln und entstand wohl dadurch, dass unbehandelte Rohmilch zur Lagerung und zum Transport in Lederbeuteln aufbewahrt wurde. Die Mikroben aus der Milch und aus diesen Beuteln taten sich zusammen und bildeten Gemeinschaften, die zur Entstehung der ersten Kefirknöllchen führten, mit denen die lange Tradition der Kefirproduktion begann.

Das durch Fermentation entstandene Getränk war wesentlich länger haltbar als sein Ausgangsprodukt Milch (Stuten-, Schafs- und Ziegenmilch) und eine willkommene Abwechslung auf dem damals kargen Speiseplan. Weil man ihm nachsagt, für Vitalität und ein langes Leben zu sorgen, trägt es die Bezeichnung „Getränk der Hundertjährigen“.

So werden die Kefirknollen seit jeher gehütet, in Familien und von Fermentistas, und von Generation zu Generation weitergegeben. Über Osteuropa kamen sie auch nach Deutschland, wo seit einigen Jahrzehnten eine stetig wachsende Fangemeinde fleißig Milchkefir herstellt.

Mehr dazu: Kulturfermente: Kombucha, Wasserkefir und Milchkefir →

Die Knöllchen und was sie tun

Kleine Knollen, ganz groß.

Die Milchkefirknöllchen sind klein, weißlich, erinnern optisch an Blumenkohl und haben eine gummiartige Konsistenz.

Für die Herstellung von Milchkefir braucht es eine Starterkultur: die Milchkefir-Knöllchen. Sie sind klein, weißlich, erinnern optisch an Blumenkohl und haben eine gummiartige Konsistenz. Häufig werden sie auch als „Kefirknollen“, „Tibetanischer Pilz“, „Kaukasischer Pilz“ und „Kefirpilz“ bezeichnet. Wie beim Kombucha und Wasserkefir handelt es sich auch bei den Milchkefirknollen um sogenannte Scobys (Symbiotic Culture of Bacteria and Yeast = Lebensgemeinschaften von Bakterien und Hefen).

Jede Knolle ist eine Matrix aus Polysacchariden (Mehrfachzucker), in der die entsprechenden Mikroorganismen ähnlich wie in einem Korallenriff leben. Von dort aus wandern sie in die Milch, verstoffwechseln Milchzucker sowie andere Inhaltsstoffe der Milch und produzieren für sich selbst und gegenseitig fleißig Nähr- und Vitalstoffe. Bei jedem Gärvorgang bilden einige von ihnen die Polysaccharide, und so wachsen die Knollen und erhalten ihr charakteristisches Aussehen.

Unter guten Lebensbedingungen und der richtigen Pflege gedeihen die Mikroorganismen, und die Knollen wachsen stetig, fallen auseinander und bilden neue kleine Knollen. Milchkefirknollen können bis zu 3 cm groß werden. Je älter sie sind, desto größer ist ihr Durchmesser. Die Mikroben im Inneren haben dann kaum noch Zugang zu frischen Nährstoffen und sind nicht mehr so effektiv wie in kleineren Knollen. Diese besitzen eine größere Oberfläche im Verhältnis zu ihrem Durchmesser. Daher ist es gar nicht so verkehrt, mit kleineren Knöllchen zu arbeiten und die großen von Zeit zu Zeit zu teilen.

Stimmen alle Fermentationsbedingungen, fühlen sich die Mikroben also wohl, kann es sein, dass sich die Knollen innerhalb von 3 bis 4 Wochen verdoppeln. Je mehr im Gefäß sind, desto schneller läuft die Fermentation ab, denn die angebotene Futtermenge reicht nicht mehr aus. Daher sollte die empfohlene Menge an Knollen und Milch weitestgehend eingehalten werden. Überschüssige nutzt man für Experimente, verschenkt sie oder gibt sie in ein Hotel.

✦ 02 · Die Knöllchen

Was die Knöllchen mit der Milch machen

Hefen und Bakterien arbeiten nacheinander und nebeneinander. Am Ende steht kein Joghurt, sondern etwas Eigenes. Bei der Fermentation von Milchkefir handelt es sich um eine anaerobe Fermentation, also eine ohne Sauerstoff.

Wer was tut

Die Hefen

verstoffwechseln Zucker zu Kohlenstoffdioxid und Alkohol. Sie sorgen für das Prickeln und den leichten Hefeduft.

Die Bakterien

überwiegend Milchsäure- und wenige Essigsäurebakterien, verwerten den Alkohol, die Inhaltsstoffe der Milch und vor allem den Milchzucker. Dabei entstehen organische Säuren wie Milch- und Essigsäure, Enzyme, B-Vitamine (B1, B2, B6, B12), Vitamin C, Aminosäuren und Mineralstoffe.

Das saure Milieu

schützt die Kultur vor Fremdkontamination durch unerwünschte Keime. Mit zunehmender Fermentationsdauer nimmt der Milchzuckergehalt ab und die Menge der organischen Säuren zu. Im fertigen Kefir stecken Inhaltsstoffe der Milch, neu entstandene Stoffe und Mikroben, die aus den Knöllchen in die Flüssigkeit übergehen.

Die Knöllchen wachsen

Bei jedem Gärvorgang bilden einige Mikroben neue Polysaccharide. Unter guten Bedingungen verdoppeln sich die Knöllchen in drei bis vier Wochen, fallen auseinander und bilden neue kleine Knollen.

Klein schlägt groß

Milchkefirknöllchen können bis zu drei Zentimeter groß werden. Je größer sie sind, desto weniger kommen die Mikroben im Inneren an frische Nährstoffe. Viele kleine Knöllchen bieten der Milch eine größere Oberfläche und arbeiten dadurch effektiver. Große Knollen lassen sich von Zeit zu Zeit teilen.

Mehr dazu: Die Fermentationsfaktoren →

Frischkäse aus Milchkefir selber machen

Frischkäse aus Milchkefir

Milchkefirknöllchen

Milchkefir im Herbst

✦ 03 · Ausstattung

Was man braucht, und was nicht

Neben Kuhmilch lässt sich sehr gut mit Ziegen- und Schafsmilch arbeiten. Auch laktosefreie Milch ist geeignet, die Knöllchen arbeiten dann mit Glucose und Galaktose. Pflanzliche Varianten funktionieren ebenfalls, der Kefir nimmt den Geschmack der jeweiligen Milch an und wird dünnflüssiger. Die fehlende Laktose kann mit der Zeit allerdings das Wachstum der Knöllchen reduzieren, deshalb setzen wir sie zwischendurch wieder in Tiermilch an.

Klassischer Ansatz

Milch, Knöllchen, ein Glas.

Unser Equipment

Zutaten

Milch, am besten Bio- oder Weidemilch mit 3,5 %Milchkefirknöllchennach Wunsch Früchte und Gewürze für danach

Ausstattung

Gärgefäß aus GlasKunststoffsieb zum AbfüllenLöffel aus Kunststoff oder HolzFlasche zum Aufbewahren

Braucht man nicht

StarterpulverErhitzen oder Pasteurisierentägliches Abspülen der Knöllchenteure Spezialgefäße

✦ 04 · Unser Klassiker

Milchkefir ansetzen

Grundrezept

Klassischer Milchkefir

Das Grundrezept, wie es auch auf unserer Seite zur Herstellung steht, und die Führung für einen besonders cremigen Kefir.

Grundmenge

10 bis 15 g Knöllchen, 500 ml Milch.

Zutaten

MilchkefirknöllchenMilch, Bio- oder Weidemilch mit 3,5 %

Equipment

Gärgefäß aus GlasKunststoffsiebFlasche

Ansetzen

500 ml Milch in das Fermentationsgefäß füllen, die Knöllchen hinzugeben und das Gefäß locker verschließen.

Fermentieren

Den Ansatz bei Raumtemperatur, 20 bis 24 Grad, an einem lichtgeschützten Ort fermentieren. Je wärmer es ist, desto schneller läuft die Fermentation.

Probieren

Nach ein bis zwei Tagen, je nach persönlichem Geschmack, ist der Kefir fertig.

Abseihen

Den Ansatz durchrühren, geronnenes Eiweiß und Molke trennen sich dabei oft, und die Knöllchen mit dem Sieb und leichtem Schütteln vom fertigen Getränk trennen.

Abfüllen

Den Kefir sofort trinken oder in eine Flasche abfüllen und im Kühlschrank lagern.

Neu ansetzen

Gefäß und Utensilien gründlich reinigen und wieder von vorn beginnen. So läuft die Produktion in Dauerbetrieb.

Cremig führen

Das Animpfen

Führung

24 Stunden warm, 24 Stunden kühl.

Zutaten

derselbe Ansatz wie beim Klassiker

Equipment

Gärgefäß aus GlasLöffel aus KunststoffKühlschrank

Warm gären

Den Ansatz den ersten Tag bei Raumtemperatur gären lassen.

Durchrühren

Vorsichtig mit einem Kunststofflöffel durchrühren.

Kühl stellen

Für einen weiteren Tag in den Kühlschrank stellen.

Prüfen

Hat er die gewünschte cremige Konsistenz, kann er weiterverarbeitet werden, sonst wird der Vorgang wiederholt.

Ohne Temperaturwechsel

Ohne Temperaturwechsel wird der Ansatz ebenfalls cremig, aber saurer, weil die Milchsäurebakterien durcharbeiten.

Tipp

Weiterfermentieren

Für einen säuerlicheren Geschmack und ein stärkeres Prickeln lässt sich der fertige Milchkefir einen Tag in der geschlossenen Flasche bei Raumtemperatur weiterfermentieren.

Und: Es ist nicht nötig, die Knöllchen nach jedem Brauvorgang abzuspülen. Wir machen es nicht, solange Aussehen, Geruch und Geschmack stimmen, denn dabei werden wertvolle Mikroben abgespült und die Kultur wird gestresst.

Kräuterfrischkäse mit Wild- und Küchenkräutern.

Kräuterfrischkäse

Selbst gemachter Frischkäse aus Milchkefir mit Ei

Frischkäseschnitte

Milchkefir Smoothie mit Radieschen und Schnittlauch

Smoothie mit Radieschen

✦ 05 · Der richtige Zeitpunkt

Woran man erkennt, dass er fertig ist

Fertig ist er, wenn er schmeckt. Vier Zeichen helfen bei der Einschätzung.

01Sehen: Die Milch ist eingedickt

Molke setzt sich am Boden ab, es zeigen sich kleine Blasen.

02Riechen: Frisch säuerlich und leicht hefig

Nicht muffig.

03Schmecken: Säuerlich und cremig

Das ist der wichtigste Test.

04Zeit: 24 bis 48 Stunden

Bei 18 bis 25 Grad.

Im Kühlschrank hält sich der abgefüllte Kefir etwa eine Woche. Er arbeitet dort langsam weiter und wird dabei säuerlicher.

✦ 06 · Geschmack und Varianten

Geschmack und Varianten

Dieselben Knöllchen, drei sehr unterschiedliche Ergebnisse.

✦ 07 · Verwendung

Wie man es verwendet

Ein Löffel macht den Unterschied.

Pur

zimmerwarm oder gekühlt, morgens oder zwischendurch

Im Smoothie

mit Obst, Kräutern oder Gemüse püriert

Als Joghurt-Ersatz

im Müsli, über Obst, in Bowls

Im Dip und Dressing

mit Kräutern, Senf oder fermentiertem Gemüse

Im Teig

in Brot, Waffeln und Pfannkuchen, dort allerdings ohne die lebenden Mikroben

Im Dessert

als Creme, Panna Cotta oder Eis

✦ 08 · Was drin steckt

Was in einem Milchkefir stecken kann

Genaue Angaben sind beim selbst hergestellten Milchkefir nicht möglich. Je nach Herkunft der Knöllchen, den Zutaten und den Fermentationsbedingungen fällt jeder Ansatz anders aus.

Mikroorganismen

Milchsäurebakterien, zum Beispiel Lactobacillus acidophilus, L. kefiranofaciens, L. helveticus, L. delbrueckii, Lactococcus lactis, Streptococcus thermophilus
Hefen, zum Beispiel Kluyveromyces marxianus, Saccharomyces cerevisiae, Torulaspora delbrueckii, Kazachstania
wenige Essigsäurebakterien, zum Beispiel Acetobacter aceti

Was entsteht

Milchsäure
Essigsäure
Kohlenstoffdioxid
B-Vitamine (B1, B2, B6, B12) und Vitamin C
Enzyme, bei Tiermilch auch laktoseabbauende
Aminosäuren

Was sich über die Zeit ändert

der Milchzucker nimmt ab
die organischen Säuren nehmen zu
Vitamine und Mineralstoffe nehmen zu
der Geschmack wird saurer

Alkohol

0,2 bis 2 Volumenprozent
abhängig von Kultur und Temperatur
länger und wärmer heißt mehr

✦ 09 · Probleme

Wenn etwas schiefgeht

01

Der Ansatz wird fest und schleimig

Meist steht er zu warm. Anders als Kombucha und Wasserkefir werden die Knöllchen bei Hitze über 25 Grad nicht aktiver, sondern leiden: Sie wachsen langsamer, bilden mehr Kasein und werden schleimig. Kühler stellen und die Milchmenge anpassen.

02

Die Knöllchen wachsen nicht mehr

Häufig werden sie zu stark beansprucht: zu kräftiges Umrühren, zu viel Nachhelfen im Sieb oder zu häufiges Waschen. Leicht umrühren und höchstens einmal pro Woche abspülen.

03

Der Kefir wird zu sauer

Kürzer fermentieren, kühler stellen oder die Milchmenge im Verhältnis zu den Knöllchen erhöhen.

04

Molke setzt sich ab

Das ist normal, besonders bei längerer Führung. Vor dem Abfüllen leicht durchrühren.

05

Muffiger Geruch oder gelbliche Verfärbung

Dann stimmt etwas nicht. Den Ansatz wegschütten, die Knöllchen gut spülen und neu ansetzen.

✦ 10 · Fragen

Häufige Fragen

Noch eine Frage offen?

Ob Knöllchen, Kurs oder Buch, wir antworten gern.

Schreib uns →

01

Welche Milch eignet sich?

Kuh-, Ziegen- und Schafsmilch, laktosefreie Milch und pflanzliche Alternativen. Wir empfehlen Bio-Qualität mit 3,5 bis 3,8 % Fett, dann wird der Kefir besonders cremig.

02

Welche Temperatur ist richtig?

Ideal sind 18 bis 25 Grad. Bei 8 bis 18 Grad überwiegt die Hefegärung, es entsteht mehr Hefegeschmack, mehr Kohlensäure und etwas mehr Alkohol. Darüber überwiegt die Milchsäuregärung mit säuerlicherem Geschmack.

03

Warum überhaupt umrühren?

Das Umrühren regt die Fermentation an und verteilt Molke und Mikroorganismen im Ansatz. Das gebildete Kasein löst sich von den Knöllchen, die so wieder mit unvergorener Milch in Kontakt kommen.

04

Müssen die Knöllchen gewaschen werden?

Nicht regelmäßig. Solange sie frisch, leicht säuerlich und hefig riechen, cremig weiß aussehen und fest und elastisch sind, reicht höchstens einmal pro Woche.

05

Wie schnell vermehren sie sich?

Bei guter Pflege verdoppeln sie sich in drei bis vier Wochen. Überschüssige Knöllchen lassen sich teilen, verschenken oder für einen zweiten Ansatz nutzen.

06

Was passiert im Urlaub?

Die Knöllchen sind genügsam. Der Ansatz kann etwa vier Wochen im Kühlschrank oder Keller pausieren. Danach wird der entstandene Kefir verworfen, die Knöllchen abgespült und neu angesetzt. Manchmal brauchen sie ein paar Durchgänge, bis alles wieder läuft.

07

Wie viel Laktose steckt noch drin?

Die Mikroben nutzen den Milchzucker als Futter und bauen ihn weitgehend ab. Nach längerer Fermentation, etwa 48 Stunden, sind nur noch geringe Mengen Laktose enthalten. Wenn du eine Laktoseunverträglichkeit hast, sprich vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.

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✦ 11 · Rezepte

Rezepte mit Milchkefir

Alles, was bei uns im Blog dazu steht.

Alle Angebote

Vom ersten Glas zur eigenen Routine

Hier findest du alle unsere Kurse, E-Books und Pakete auf einen Blick, sortiert nach Format. Einen eigenen Milchkefir-Kurs haben wir gerade nicht, die Grundlagen der Fermentation nimmst du aber aus jedem Angebot mit.

Verstehen statt nachmachen

Wir zeigen dir das System hinter der Fermentation: welche Regler es gibt und was sie im Glas bewirken.

Gemeinsam ansetzen

Du setzt mit uns an, in kleiner Runde und mit allem, was du dafür brauchst.

Zu Hause weiterführen

Mit Onlinekurs oder E-Book machst du daheim weiter, wo der Kurs aufgehört hat.

Grundlagen, die weiterhelfen

Wie es weitergeht

Verfasst von

Gerlinde und Ricarda Schuhmann. Pharmazeutisch-technische Assistentin und zertifizierte Ernährungsberaterin, beide Darmexpertinnen, seit über 25 Jahren in derselben Küche.

Über uns

Quellenangaben

[1] Prado, M. R., Blandon, L. M., Vandenberghe, L. P. S., u. a.: Milk kefir: composition, microbial cultures, biological activities and related products. Frontiers in Microbiology, 6, 2015.
[2] Bourrie, B. C. T., Willing, B. P., Cotter, P. D.: The microbiota and health impact of the fermented beverage kefir. Frontiers in Microbiology, 7, 2016.
[3] Hutkins, R. W.: Microbiology and Technology of Fermented Foods. Wiley-Blackwell, 2008.
[4] Marco, M. L., Sanders, M. E., Gänzle, M., u. a.: The ISAPP consensus statement on fermented foods. Nature Reviews Gastroenterology & Hepatology, 18, 2021.

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