Kombucha mit Trauben.

Kein Traubensaft und auch kein Federweißer, sondern ein leckeres Experiment.

Obst. Gemüse. Kräuter. Gewürze.

Die Weinberge liegen quasi vor unserer Haustüre. Jetzt im Spätsommer hängen die Weinreben voller gelber, roter und blauer Fruchtstände, den Weintrauben, und die Weinbauern bieten den frisch gepressten Traubensaft und den berühmten Federweißen an. Bei einer Kostprobe kam uns der Gedanke, doch auch mal die Weintrauben mit Kombucha anzusetzen. Und tatsächlich: Es entstand ein fruchtiges, süß-saures, prickelndes Getränk, dass an etwas zwischen dem süßen Traubensaft und einem frisch angesetzten, unvergorenen Federweißen erinnerte. Ein roter Kombucha mit einem leichten Traubengeschmack, einem Hauch Vanille und dem Teein aus der Erstfermentation, genossenen an einem Spätsommertag – anregend und gesund für den Körper, den Geist und die Seele. Es gibt die Weintrauben und die Tafeltrauben. Letztere kommen, wie der Name schon sagt, auf die Tafel und die anderen werden in der Regel zur Wein- und Saftproduktion verwendet. Der Wein gehört zu den ältesten Kulturpflanzen. Schon die alten Ägypter und die Römer bauten ihn an und heute gehört er zu den weltweit am meisten angebauten Obstsorten.

Weinbeeren – die kleinen Powerfrüchte

Die Weinbeere ist vollgepackt mit Nährstoffen, wobei die roten und blauen und die mit Kernen noch gehaltvoller sind, als die hellen und kernlosen. Ein hoher Wassergehalt, viele Ballaststoffe (auch in Kernen und Schalen) und Fruchtsäuren fördern die Verdauung, entschlacken und stärken das Immunsystem, ebenso wie die Antioxidantien Vitamin C und E. Mineralstoffe wie Kalium wirken regulierend auf den Elektrolytehaushalt. In und unter der Schale sitzen viele sekundäre Pflanzenstoffe, z.B.Quercitin, Resveratrol, Carotinoide und Flavonoide wie die Anthocyane. Sie wirken unter anderem antioxidativ, durchblutungsfördernd, entgiftend, entzündungshemmend, Gefäß- und Zellschützend. Durch die farbgebenden Anthocyane erhalten die Trauben ihre rote und blaue Farbe. Und nicht zu vergessen ist der hohe Gehalt an Kohlenhydraten in Form von Zucker: Fructose und Glucose. Sie liefern schnell viel Energie. 

Jede Menge zusätzliche Nährstoffe, die den probiotischen Kombucha noch gehaltvoller und gesünder werden lassen.

Kombucha. Mikroben in Aktion.

Es gibt zwei hauptsächliche Fermentationsphasen bei der Herstellung von Kombucha:

  • Erstfermentation: Die Magie beginnt. Mikroben wandeln den Zucker und weitere Inhaltsstoffe des Teeansatzes um.Durch unterschiedliche Stoffwechselprodukte entsteht ein süß-saures Gärgetränk – der Kombucha.
  • Zweitfermentation: In der Zweitfermentation kann der Kombucha aromatisiert werden. Außerdem erhält er hier noch mehr Kohlensäure.

Für dieses Kombucha-Rezept, benötigst du eine abgeschlossene Erstfermentation. Wir empfehlen einen Ansatz mit Schwarz- und Grüntee.


Kombucha mit Trauben in der Zweitfermentation angesetzt

Rezept Für die Zweitfermentation.

Kombucha mit Weinbeeren

Rezept für die Zweitfermentation

ZUTATEN

  • ca. 800 ml klassischer Kombucha nach der Erstfermentation mit Grün- und Schwarztee
  • 1 Tasse helle Weinbeeren
  • 1 kleines Stück Vanillestange

HERSTELLUNG

  • Die Beeren von der Traube ziehen, halbieren und mit der Vanillestange in die Fermentationsflasche geben.
  • Mit dem Kombucha auffüllen. Dabei ca. 2,5 cm Luft für die Gasbildung lassen.
  • Die Flasche verschließen und den Ansatz 1-3 Tage bei Raumtemperatur fermentieren lassen.
  • Ruhig öfter probieren, bis Geschmack und Kohlensäuregehalt stimmig sind.
  • Damit beides länger so erhalten bleibt, den Kombucha in den Kühlschrank stellen. Das verlangsamt die Fermentation. Auch hier kann noch Überdruck entstehen.

TIPPS:

  • Achtung!
    Durch den hohen Zuckergehalt bildet sich sehr schnell Kohlensäure und es kann ein Überdruck in der Flasche entstehen. Daher sollte die Flasche genau beobachtet und ganz langsam und vorsichtig geöffnet werden!
  • Bekommt man keine Weintrauben, so kann man ohne weiteres die Tafeltrauben verwenden.
  • Bei Bedarf vor dem Trinken durch ein Sieb gießen, um die Trauben zu entfernen. Sie können sehr gut als Topping für ein Müsli, Smoothie, etc. verwendet werden.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen!
Eure tobenden Mikroben G & R!

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